Marktplatz für Ausbildungsplätze und Praktika in der Wirtschaftsregion Bruchsal


- Großer Andrang bei der Regionalen Ausbildungsbörse Bruchsal am 8. Mai 2014
- Mit 80 Ausstellern und über 200 Ausbildungsplätze eine der größten
  Ausbildungsmessen in der Technologieregion Karlsruhe
- Manch ein Schüler aus dem letzten Jahr informierte heuer als Azubi am Stand
  seines Unternehmens


Bruchsal, 8. Mai 2014

Großen Andrang verzeichnete einmal mehr die Regionale Ausbildungsbörse Bruchsal am 8. Mai 2014. Unzählige Schüler, Eltern und Lehrer nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung zu informieren. Das Bruchsaler Bürgerzentrum war bis auf den letzten Standplatz ausverkauft: Rund 80 Firmen, davon 30 aus dem Bruchsaler Umland, präsentierten sich und hatten 170 freie Lehrstellen sowie 40 duale Studienplätze im Angebot. Veranstalter der Ausbildungsmesse waren die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal, die Albert-Schweitzer-Realschule und die Stadt Bruchsal. „Die Regionale Ausbildungsbörse Bruchsal ist eine der größten Ausbildungsmessen in der Technologieregion Karlsruhe“, sagte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick bei der Eröffnung.

Impressionen von der Regionalen Ausbildungsbörse Bruchsal 2014 sowie alle Aussteller finden Sie unter www.azubiboerse-bruchsal.de

In vielen Schulen hatten sich Lehrer und Schüler intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet. Ausgestattet mit Listen ihrer favorisierten Aussteller gingen die Jungen und Mädchen gezielt in Gespräche an den Ständen. „Die Schüler sind viel besser vorbereitet als früher“, beobachtete Martin Siegel von der Lorenz Siegel GmbH in Bruchsal. Er hat auf der Regionalen Ausbildungsbörse Bruchsal im vergangenen Jahr seinen derzeitigen Azubi gefunden. Leon Rothfuchs aus Forst war damals noch Schüler und absolvierte nach dem ersten Kontakt auf der Messe zunächst ein Schulpraktikum bei der Firma für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Er war sofort „Feuer und Flamme“. Ein weiteres Praktikum folgte in den Ferien. „Ich durfte mit zum Kundendienst und habe bei den Einsätzen assistiert“, erklärt Leon. Inzwischen macht er bei der Firma eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und hat das erste Lehrjahr fast schon hinter sich. „Das ist eine sehr interessante und abwechslungsreiche Arbeit“, erklärte der 18-Jährige.

Auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) setzt bei der Suche nach Auszubildenden auf die Regionale Ausbildungsbörse Bruchsal. Ausbilder Bernd Ritter zeigte auf seine aus Metall gefertigten Ausstellungsstücke: einen kleinen Hubschrauber, ein Flugzeug, ein Lastwagen. „Jeder Praktikant, auch wenn er nur einen halben Tag bei uns ist, nimmt ein selbst gefertigtes Stück mit heim“, erklärte Ritter. „Projektorientierte Ausbildung“ sei die Philosophie im KIT. Dass im Beruf Kreativität und Freude groß geschrieben wird, zeigte eine von Ausbildern entwickelte und von Auszubildenden gefertigte „Schokoladenfabrik“. Wem es gelang eine kleine Kugel durch ein Labyrinth in das Ziel zu bewegen, bekam von einem Roboter eine Tafel Schokolade serviert. Diesem Spaßfaktor konnte sich selbst Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick bei ihrem Messerundgang nicht entziehen.



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